Skip to content
LanguageENSVDAFINODEITNLJAES

Ludwigsparkstadion Saarbrücken: Kapazität, Kosten, Miete

Written by Ingrid MalmstromEdited by Oliver WhitfieldFact-checked by William SøndergaardCategory: TransfersPublished June 20, 202614 min read

Wer sich für das Ludwigsparkstadion interessiert, kennt oft die eine Zahl zuerst: 46,5 Millionen Euro – fast dreimal so viel wie geplant. Hinter dieser Summe verbirgt sich ein Stadion, das 1953 als Mehrzweckanlage für Leichtathletik und Fußball eröffnet wurde und heute als reines Fußballstadion im Besitz der Stadt Saarbrücken fungiert. Der 1. FC Saarbrücken trägt dort seine Heimspiele aus, doch zwischen Verein und Stadt gibt es Streit um Mietforderungen. Dieser Artikel liefert alle wichtigen Fakten zu Kapazität, Umbaukosten und den Fragen, die rund um das Stadion noch offen sind.

Aktuelle Kapazität: 16.003 Plätze · Sitzplätze: 9.000 · Umbaukosten (Ist): 46,5 Mio. € · Baujahr: 1953 · Rekordbesucherzahl: 35.303 (1973)

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
  • 16.003 Plätze nach Umbau – davon 9.000 Sitzplätze (Wikipedia)
  • Umbaukosten von 46,5 Millionen Euro, geplant waren 16 Millionen Euro (Bund der Steuerzahler)
  • Eigentümer: Landeshauptstadt Saarbrücken; Betriebsführung: Gebäudemanagement der Stadt (Wikipedia)
2Was unklar ist
  • Genauer Mietpreis pro Spiel oder Monat – nicht öffentlich bestätigt
  • Höhe des aktuellen Mietrückstands – Medienangaben weichen voneinander ab
  • Ob der 1. FC Saarbrücken sich künftig am geplanten Ausbau beteiligt
3Zeitleisten-Signal
  • 1953: Eröffnung als Leichtathletik- und Fußballstadion
  • 22. August 2018: Baubeginn des Neubaus
  • Saison 2020/21: Rückkehr des 1. FC Saarbrücken nach fünf Jahren Umbau
4Wie es weitergeht
  • Stadt plant Ausbau auf 18.500 Plätze – Verhandlungen mit DFL laufen
  • Mehrkosten für Zweitliga-Tauglichkeit: mindestens 2,1 Millionen Euro
  • Ausbau verzögert sich, weil Verein sich nicht finanziell beteiligen will
Die wichtigsten Daten im Überblick
Attribut Wert
Name Ludwigsparkstadion
Ort Saarbrücken-Malstatt, Camphauser Straße 26
Baujahr 1953
Kapazität (nach Umbau) 16.003 Plätze
Sitzplätze 9.000
Eigentümer Landeshauptstadt Saarbrücken
Hauptnutzer 1. FC Saarbrücken
Anmerkung der Redaktion

Die in diesem Artikel genannten Kapazitäts- und Kostenzahlen basieren auf Angaben aus Wikipedia, dem Bund der Steuerzahler und dem 1. FC Saarbrücken. Die Mietforderungen und deren Hintergrund sind Gegenstand laufender Berichterstattung.

Wie viele passen in den Ludwigspark?

Das Ludwigsparkstadion bietet nach dem umfangreichen Umbau von 2016 bis 2021 Platz für 16.003 Zuschauer. Damit hat sich die Kapazität gegenüber dem ursprünglichen Stadion, das bis 2016 eine Rekordbesucherzahl von 35.303 Plätzen fasste, deutlich reduziert. Der Rückbau war Teil des Modernisierungskonzepts, das die Tribünen näher an das Spielfeld rückte und das Stadion in ein reines Fußballstadion umwandelte.

Von den 16.003 Plätzen sind 9.000 als Sitzplätze ausgeführt. Die verbleibenden 7.003 Plätze sind Stehplätze. Diese Verteilung spiegelt den Charakter eines Stadions wider, das sowohl für den Profifußball als auch für Events mit größerem Stehplatzbedarf konzipiert wurde.

Laut den Planungen der WSV Ingenieure ist ein Endausbau auf rund 18.000 bis 18.500 Plätze vorgesehen. Die Stadt Saarbrücken möchte die Kapazität von 16.000 auf 18.500 Zuschauer erhöhen und plant dafür Umbauten an der West- und Nordtribüne. Auf der Westtribüne sollen Sitzplätze in Stehplätze umgewandelt werden, was die Kapazität um etwa 700 Plätze erhöhen würde. Die unbebauten Flächen auf der Nordtribüne – die sogenannten „Kuhweiden” – sollen ebenfalls in Sitzplätze umgewandelt werden, was weitere rund 1.700 Plätze schaffen würde.

Fazit: Das Ludwigsparkstadion fasst heute 16.003 Zuschauer – weniger als die Hälfte der historischen Höchstkapazität von 35.303. Geplant ist ein Endausbau auf 18.000 bis 18.500 Plätze.

Kapazität und Tribünen im Detail

Die Haupttribüne im Süden sowie die Ost- und Westtribüne wurden im Zuge des Umbaus neu errichtet und mit einer leichten Stahlkonstruktion und textiler Bespannung überdacht. Die markante „Victor’s Tribüne”, eine 1976 erbaute Tribüne, wurde beim Umbau bewusst erhalten und in das neue Konzept integriert. Das Tragwerk der neuen Tribünen basiert auf einem Achsraster von 8,80 Metern, was eine wirtschaftliche Konstruktion und große Offenheit ermöglicht.

Auf der Nordtribüne ist aktuell nur der Oberrang überdacht. Die 1.976 Sitzplätze im Unterrang sowie die Flächen der „Kuhweiden” sind nicht gedeckt – ein Umstand, der das Stadion laut Medienberichten als nicht vollständig zweitligatauglich gelten lässt.

Historische Entwicklung der Kapazität

Das „alte” Ludwigsparkstadion verfügte bis 2016 über eine Gesamtkapazität von 35.303 Plätzen. Diese hohe Kapazität war möglich, weil das Stadion als Mehrzweckanlage mit einer Laufbahn und einer Leichtathletikanlage konzipiert war. Die Tribünen standen weiter vom Spielfeld entfernt, was mehr Raum für Stehplatzränge bot.

Der Umbau, bei dem das Stadion in ein reines Fußballstadion mit dichter am Spielfeld liegenden Tribünen umgewandelt wurde, reduzierte die Kapazität erheblich. Nach fünf Jahren Bauzeit kehrte der 1. FC Saarbrücken zur Saison 2020/21 in den Ludwigspark zurück, obwohl das Stadion laut Medienberichten noch nicht vollständig fertiggestellt war.

Was hat das Ludwigsparkstadion gekostet?

Die Kostenentwicklung des Ludwigsparkstadions gehört zu den umstrittensten Punkten der Stadiongeschichte. Ursprünglich waren für den Neubau bzw. grundlegenden Umbau 16 Millionen Euro veranschlagt worden. Die tatsächlichen Kosten stiegen jedoch auf rund 46,5 Millionen Euro. Der Bund der Steuerzahler spricht von einer fast Verdreifachung der ursprünglichen Kostenschätzung und übt scharfe Kritik am Kostenmanagement des Projekts.

Der Baubeginn des Neubaus wurde am 22. August 2018 offiziell begonnen. Die Bauarbeiten dauerten bis 2021, wobei der Verein bereits zur Saison 2020/21 zurückkehrte, bevor alle Arbeiten abgeschlossen waren.

Ein kritischer Blogbeitrag führt aus, dass die Kosten inklusive weiterer Maßnahmen sogar Richtung 60 Millionen Euro gehen könnten. Diese Zahlen sind jedoch nicht unabhängig verifiziert und sollten mit Vorsicht betrachtet werden.

Die Kostenfrage

Die Stadt Saarbrücken trägt die Unterhaltungskosten des Ludwigsparkstadions in Höhe von etwa 1,1 Millionen Euro pro Jahr. Für die Herstellung vollständiger Zweitliga-Tauglichkeit werden Mehrkosten von mindestens 2,1 Millionen Euro veranschlagt.

Finanzierung und Kritik

Die Finanzierung des Umbaus erfolgte durch die Stadt Saarbrücken und das Land Saarland. Der 1. FC Saarbrücken als Mieter beteiligte sich nicht an den Baukosten, was später zu Diskussionen führte, als der Verein seine finanzielle Beteiligung am geplanten Ausbau ablehnte.

Die Kritik des Bundes der Steuerzahler richtet sich vor allem gegen die massive Kostensteigerung, die das Projekt im Verhältnis zum Nutzen für die Allgemeinheit habe. Eine zweite Nutzung durch die American-Football-Mannschaft Saarland Hurricanes scheiterte laut einem kritischen Beitrag wegen hoher Nutzungsgebühren.

Nach dem Umbau wurden zudem verschiedene Baumängel kritisiert, darunter zu kurze Dächer, offene Stadionecken und Probleme mit der Rasenqualität.

Im Vergleich mit anderen Stadien zeigt sich, dass die Kostensteigerung in Saarbrücken besonders stark ausfiel. Das Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern etwa wurde 2003 für etwa 90 Millionen Euro modernisiert, bietet aber fast dreimal so viele Plätze.

Zwei Stadien im Vergleich: Ludwigsparkstadion vs. Fritz-Walter-Stadion
Kriterium Ludwigsparkstadion Fritz-Walter-Stadion
Kapazität 16.003 49.780
Sitzplätze 9.000 ca. 19.000
Baujahr 1953 1956
Umbaukosten 46,5 Mio. € ca. 90 Mio. € (2003)
Miete/Saison 235.000 € (Herbst 2020) 625.000 €
Ligazugehörigkeit 3. Liga 2. Bundesliga

Was dieser Vergleich zeigt: Selbst bei berücksichtigtem Kaufkraftunterschied überwiegen in Saarbrücken die Kosten im Verhältnis zur gebotenen Kapazität und Ligazugehörigkeit.

Warum das mattered

Ohne einen unterzeichneten Mietvertrag fehlte dem Verein eine klare Grundlage für die Stadionnutzung, während die Stadt die Betriebskosten von etwa 1,1 Millionen Euro jährlich trug.

Fazit: Aus geplanten 16 Millionen Euro wurden 46,5 Millionen Euro – fast eine Verdreifachung. Für vollständige Zweitliga-Tauglichkeit sind zusätzlich mindestens 2,1 Millionen Euro nötig.

Wie hoch ist die Stadionmiete für das Ludwigsparkstadion?

Das Ludwigsparkstadion ist im Eigentum der Landeshauptstadt Saarbrücken; die Betriebsführung liegt beim Gebäudemanagement der Stadt. Hauptnutzer und Ankermieter ist der 1. FC Saarbrücken, der dort seit 1953 mit Unterbrechung während des Umbaus seine Heimspiele austrug.

Die genauen Mietkonditionen zwischen Stadt und Verein sind nicht vollständig öffentlich dokumentiert. Laut einem Bericht der BILD stellte die Stadt Saarbrücken dem 1. FC Saarbrücken für Spiele zwischen Ende September und Ende Dezember eine Rechnung von 235.000 Euro für Miete und Nebenkosten. Bemerkenswert ist, dass zum Zeitpunkt dieser Mietforderung noch kein unterschriebener Mietvertrag zwischen Stadt und Verein existierte.

Im Vergleich dazu zahlt der 1. FC Kaiserslautern für das Fritz-Walter-Stadion rund 625.000 Euro Stadionmiete pro Saison – mehr als das Doppelte dessen, was für das Ludwigsparkstadion gefordert wurde.

Mietrückstände und ihre Folgen

Medienberichte aus den Jahren 2020 bis 2023 thematisierten Mietrückstände des 1. FC Saarbrücken gegenüber der Stadt. Die genauen Beträge und der aktuelle Stand der Zahlungen sind nicht öffentlich bestätigt, was die Transparenz zwischen den Vertragspartnern in Frage stellt.

Die Frage, wer die Kosten für den laufenden Betrieb und künftige Umbauten trägt, bleibt ein zentraler Streitpunkt. Der geplante Ausbau auf 18.500 Plätze verzögert sich laut Liga3-online.de unter anderem deshalb, weil der 1. FC Saarbrücken als Mieter sich nicht finanziell beteiligen möchte.

Streit um Zweitliga-Tauglichkeit

Das Stadion erfüllt nach Medienberichten zwar die DFL-Mindestkapazität von 15.000 Plätzen, gilt aber wegen nicht vollständig überdachter Tribünen als nicht zweitligatauglich. Die Stadt Saarbrücken verhandelt laut Liga3-online.de mit der DFL über einen vollständig zweitligatauglichen Ausbau – ohne finanzielle Beteiligung des 1. FC Saarbrücken.

Fazit: Die Mietkonditionen zwischen Stadt und 1. FC Saarbrücken sind nicht vollständig transparent. Eine Herbstrechnung von 235.000 Euro wurde gestellt, obwohl kein unterzeichneter Mietvertrag vorlag.

Welche Spiele, Events und Tickets gibt es im Ludwigsparkstadion?

Der Hauptnutzer des Ludwigsparkstadions ist der 1. FC Saarbrücken. Der Verein trägt seine Heimspiele der 3. Liga im Ludwigspark aus. Zwischen 1953 und 2015 absolvierte der FCS im Stadion 1.065 Ligaspiele mit 628 Siegen, 246 Unentschieden und 191 Niederlagen.

Neben dem Ligabetrieb finden im Stadion auch Konzerte und andere Veranstaltungen statt. Die Modernisierung nach dem Umbau ermöglichte eine vielseitigere Nutzung, wobei die hohen Nutzungsgebühren eine Attraktivität für andere Veranstalter einschränken können.

Ticketverkauf und Gästeblock

Tickets für die Heimspiele des 1. FC Saarbrücken sind über die offizielle Website des Vereins erhältlich. Der Gästeblock befindet sich in der Nordkurve des Stadions. Für Gästefans stehen dort Stehplätze zur Verfügung, während die Sitzplätze im Unterrang der Nordtribüne aktuell nicht überdacht sind.

Besucher, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, profitieren von der zentralen Lage des Stadions im Saarbrücker Stadtteil Malstatt. Die genaue Anbindung an Bus- und Bahnstrecken sollte vor jedem Spiel geprüft werden.

Barrierefreiheit und Führungen

Das Stadion verfügt über barrierefreie Zugänge und Plätze für Rollstuhlfahrer sowie deren Begleitpersonen. Die genaue Anzahl und Lage dieser Plätze kann auf der Vereinswebsite eingesehen werden.

Führungen durch das Ludwigsparkstadion sind buchbar und bieten Einblicke in die Geschichte des Stadions, die Architektur und den Spielbetrieb. Solche Führungen sind besonders für Fans interessant, die mehr über die Hintergründe des FCS und des Stadions erfahren möchten.

Fazit: Das Ludwigsparkstadion ist Schauplatz der 3-Liga-Heimspiele des 1. FC Saarbrücken, bietet aber auch Platz für Konzerte und Events. Tickets gibt es über die Vereinswebsite, der Gästeblock liegt in der Nordkurve.

Seit wann gibt es das Ludwigsparkstadion und welche Umbauten gab es?

Das Ludwigsparkstadion wurde 1953 als Leichtathletik- und Fußballstadion eröffnet. Der Fußball-Vorgängerplatz des Stadions wurde bereits ab 1920 vom FV Saarbrücken genutzt, was die lange Tradition des Standorts als Sportstätte belegt.

Die erste Modernisierungsmaßnahme fand von 2008 bis 2010 statt, wobei unter anderem eine Rasenheizung installiert wurde. Diese Maßnahme ermöglichte eine flexiblere Nutzung des Stadions auch bei winterlichen Bedingungen.

Der umfassende Umbau des Ludwigsparkstadions erstreckte sich von 2016 bis 2021. Am 22. August 2018 wurde der Neubau offiziell begonnen. Die Bauarbeiten umfassten den Abriss großer Teile des alten Stadions und den Neubau der Tribünen. Die markante „Victor’s Tribüne” von 1976 wurde bewusst erhalten und in das neue Konzept integriert.

Die einzelnen Bauphasen

Die Bauphase kann in mehrere Abschnitte unterteilt werden: Zunächst wurde der Abriss der alten Tribünen durchgeführt, gefolgt vom Neubau der Südtribüne (Haupttribüne) sowie der Ost- und Westtribüne. Die Nordtribüne erhielt einen neuen Oberrang, während der Unterrang und die „Kuhweiden” zunächst unbebaut blieben.

Nach fünf Jahren Bauzeit kehrte der 1. FC Saarbrücken zur Saison 2020/21 in den Ludwigspark zurück. Medienberichte wiesen darauf hin, dass das Stadion zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig fertiggestellt war, was zu Diskussionen über die Qualität der Bauarbeiten und die Übergabebedingungen führte.

Architektonisches Detail

Die Architekten von gmp entwarfen ein Stadion mit einer leichten Stahlkonstruktion und textiler Bespannung. Die schlaich bergermann partner (sbp) entwickelten das Tragwerk mit einem Achsraster von 8,80 Metern.

Heutiger Zustand und Zukunftsperspektiven

Das Ludwigsparkstadion präsentiert sich heute als modernes Fußballstadion mit klarer Strukturierung der Tribünen. Die Haupttribüne bietet komfortable Sitzplätze mit guter Sicht auf das Spielfeld. Die Nordtribüne bleibt in Teilen unvollendet – ein Umstand, der sowohl die Kapazität als auch die Zweitliga-Tauglichkeit einschränkt.

Zukünftige Pläne sehen eine schrittweise Vervollständigung des Stadions vor. Die geplante Kapazitätserhöhung auf bis zu 18.500 Plätze soll durch Umbauten an West- und Nordtribüne realisiert werden. Ob diese Pläne in der geplanten Form umgesetzt werden, hängt von den Verhandlungen zwischen Stadt, DFL und dem 1. FC Saarbrücken ab.

Fazit: Das Stadion wurde 1953 eröffnet und nach einer ersten Modernisierung (2008–2010) von 2016 bis 2021 umfassend umgebaut. Heute ist es ein reines Fußballstadion mit 16.003 Plätzen.

Zeitleiste: Die wichtigsten Ereignisse

Zeitraum Ereignis
1953 Eröffnung des Ludwigsparkstadions mit 35.303 Plätzen
1976 Bau der „Victor’s Tribüne”
2008–2010 Erste Modernisierung (u. a. Rasenheizung)
2016 Beginn des Umbaus, Kapazität wird reduziert
22. August 2018 Offizieller Baubeginn des Neubaus
Saison 2020/21 Rückkehr des 1. FC Saarbrücken
2023 Medienberichte über Mietrückstände des Vereins

Bestätigt und ungeklärt

Bestätigte Fakten

Was unklar bleibt

  • Genauer Mietpreis pro Spiel oder Monat – nicht offiziell bestätigt
  • Höhe des aktuellen Mietrückstands – unterschiedliche Medienangaben
  • Zukünftige Pläne für weitere Renovierungen
  • Ob ein unterzeichneter Mietvertrag zwischen Stadt und FCS vorliegt

Stimmen zum Stadion

„Der Bund der Steuerzahler kritisiert das Projekt Ludwigsparkstadion wegen massiver Kostensteigerungen und spricht von einer fast Verdreifachung der ursprünglichen Kostenschätzung.”

— Bund der Steuerzahler

„Das Stadion erfüllt zwar die DFL-Mindestkapazität von 15.000 Plätzen, gilt aber wegen nicht vollständig überdachter Tribünen als nicht zweitligatauglich.”

— sechzger.de

Zusammenfassung

Das Ludwigsparkstadion in Saarbrücken steht symbolhaft für die Spannung zwischen städtischer Investition und sportlicher Nutzung. Die Kosten stiegen von 16 auf 46,5 Millionen Euro, die Kapazität sank von 35.303 auf 16.003 Plätze. Für die Stadt Saarbrücken bedeuten die jährlichen Unterhaltungskosten von etwa 1,1 Millionen Euro bei gleichzeitig ungeklärter Mietfrage mit dem 1. FC Saarbrücken einen schwierigen Spagat. Der geplante Ausbau auf 18.500 Plätze und die Zweitliga-Tauglichkeit scheitern derzeit am Streit über die Finanzierungsbeteiligung des Vereins.

Häufig gestellte Fragen

Ist das Ludwigsparkstadion barrierefrei?

Ja, das Stadion verfügt über barrierefreie Zugänge und ausgewiesene Plätze für Rollstuhlfahrer sowie deren Begleitpersonen. Die genauen Details sollten vor dem Besuch auf der Website des 1. FC Saarbrücken geprüft werden.

Gibt es Führungen durch das Stadion?

Ja, Führungen durch das Ludwigsparkstadion sind buchbar. Sie bieten Einblicke in die Geschichte des Stadions, die Architektur und den Spielbetrieb des 1. FC Saarbrücken.

Wie komme ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Ludwigsparkstadion?

Das Stadion liegt im Saarbrücker Stadtteil Malstatt an der Camphauser Straße 26. Die genaue Anbindung an Bus- und Bahnstrecken sollte vor dem Spiel auf den Seiten des SaarVV geprüft werden.

Wer ist der Eigentümer des Stadions?

Eigentümer des Ludwigsparkstadions ist die Landeshauptstadt Saarbrücken. Die Betriebsführung liegt beim Gebäudemanagement der Stadt. Hauptnutzer ist der 1. FC Saarbrücken.

Kann man im Ludwigsparkstadion heiraten oder feiern?

Das Stadion ist primär für Sportveranstaltungen konzipiert. Für private Feiern oder Hochzeiten ist es in der Regel nicht vorgesehen. Für Veranstaltungsanfragen empfiehlt sich eine Kontaktaufnahme mit dem Gebäudemanagement der Stadt Saarbrücken.

Wann wurde das Stadion zuletzt renoviert?

Der umfassende Umbau des Ludwigsparkstadions fand von 2016 bis 2021 statt. Der 1. FC Saarbrücken kehrte zur Saison 2020/21 zurück, obwohl das Stadion zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig fertiggestellt war.

Welche Auszeichnungen oder Besonderheiten hat das Stadion?

Die „Victor’s Tribüne” aus dem Jahr 1976 wurde beim Umbau bewusst erhalten und in das neue Stadionkonzept integriert. Sie ist ein Wahrzeichen des Ludwigsparkstadions und verleiht dem Bau historische Kontinuität.



Ingrid Malmstrom

Ingrid Malmstrom

Ingrid Malmström beaufsichtigt die Berichterstattung über Vereine, Ligen und Spielerprofile. Ihr redaktioneller Schwerpunkt liegt auf dem europäischen Fußball, historischen Aufzeichnungen und der Sicherstellung, dass Profile klar bequellt, konsistent strukturiert und regelmäßig aktualisiert werden.

All articles by this author

Related articles